Strecke
Die Strecken des Biennathlon lassen das Herz der Teilnehmer höher schlagen. Wir haben die allerschönsten Trails und Aussichtspunkte zu einer atemraubenden Strecke rund ums Bieler Seebecken zusammengehängt. Lasst euch überraschen, was wir hier zu bieten haben!
14 km / 75 m up
Gestartet wird der Biennathlon auf den Inline-Skates. Dank den kooperativen Behörden und Polizei-Vertretern kann neu gleich beim Strandbad das Rennen freigegeben werden. Von Nidau geht es via Beundenring nach Ipsach (Kreisel), von wo man auf der Hauptstrasse Richtung Sutz fährt. 800m später wird links ins Quartier abgebogen, wo die ersten Höhenmeter das Feld auseinanderziehen werden. Ausgangs Ipsach folgt eine Abfahrt, welche im letzten Jahr zu Stürzen geführt hat. Wir raten deshalb allen Inlinern, welche sich nicht sehr sicher fühlen, Schutzbekleidung zu tragen (Handgelenk-, Ellbogen und Knie-Schoner, ev. auch Kevlar-Tights). Nach der Unterführung in Sutz wird die Strecke um einen 1km langen Loop verlängert. Landschaftliches Highlight ist bei Streckenhälfte der Blick über den See auf den Chasseral mit seiner markanten Antenne. Mit dem Schwung aus der Abfahrt nach der Kirche in Sutz und mit etwas Rückenwind aus Westen ist man im Nu wieder zurück beim Strandbad.
1.5 km
Das Schwimmen führt vom Strandbad Biel zum Strandbad Nidau und wieder zurück nach Biel. Da das Schwimmen erst an 2. Stelle folgt, wird es einige blaue Flecken weniger geben. Für die Schwimmstrecke besteht ein Wetsuit-Obligatorium, sofern die Wassertemperatur tiefer als 18° Celsius ist! Für Singles wird es beim Ausgang aus der Wechselzone Helfer haben, die bei Bedarf den Neopren-Anzug am Rücken ordentlich schliessen. Somit sind die Singles nicht auf einen persönlichen Betreuer angewiesen.
Sollte das Schwimmen wegen höherer Gewalt nicht möglich sein (z.B. Gewitter oder Sturm) muss eine 5km lange Ersatzlaufstrecke dem Aarekanal entlang gelaufen werden.
25 km / 860 m up
Die Bikestrecke ist einfach der Hammer! Die Strecke führt zuerst dem See entlang nach Vingelz. Hier ist das Einrollen vorbei und es geht steil bergauf in die endlos scheinende Waldstrasse nach Magglingen mit dem Namen „Psycho“. Damit die Biker nicht zu sehr ins Grübeln kommen, wird der „Psycho“ in der ersten Rechtskurve gerade aus verlassen. Der Aufstieg ist somit weniger monoton, da er mehrmals durch flachere, flüssigere Passagen unterbrochen wird. In Gaicht folgt ein kurzes Stück auf Asphalt bergauf Richtung Twannberg, bevor man über eine weitere Waldstrasse zum ersten Single-Trail gelangt. Der legendäre „Kurhausweg“ wird ganz bestimmt jedes Biker-Herz höher schlagen. Es ist wohl der schönste Trail in der ganzen Region und wir kennen niemanden, der nicht mit einem Lächeln zurückblickt. Beim Bundesamt für Sport, wo der Biennathlon-Virus ebenfalls ausgebrochen ist, kriegen die Biker eine Stärkung, bevor es nochmals steil bergauf geht Richtung Lothurm, dem Wahrzeichen auf der Hohmatt. Via dem weniger steil angelegten „End-der-Welt“-Trail gelangt man zum extrem süffigen „Toskana-Trail“. Dieser hat schon manchen Freudenschrei ausgelöst. Wir umfahren die Kreuzungen bei Evilard mit ein paar verwinkelten Trails um auf die bei trockenem Wetter geliebte Snakeline nach Biel hinunter zu kommen. Der Pavillon, ein Ort für Verliebte und Geniesser, wird rechts passiert und ein kurzer steiler Trail führt uns zum Aussichts-Highlight oberhalb der großen Felsplatte. An schönen Tagen wähnt man sich hier an der Côte d’Azur! Geniesst es und steigt kurz vom Bike: Auf der 80m langen Treppe ist Fahrverbot! Nach zwei Kehren wird wieder aufgestiegen und via Unterführung in Vingelz gelangt man dem See entlang zurück zur Wechselzone.
Die orangen Linien zeigen die mögliche Streckenführung bei Nässe.
12.5 km / 185 m up
Die Laufstrecke führt zuerst flach auf ungeteerten Wegen dem idyllischen Zihlkanal entlang. Rechts von uns passieren wir den historischen Kern von Nidau mit seinem malerischen Schloss. Damit für alle Wettkämpfer die gleichen Bedingungen herrschen, wird die BTI-Bahnlinie unter der Brücke über ein Floss geführt. Beim Nidau-Büren-Kanal überquert der Läufer die Aare auf einer Fussgänger-Brücke und läuft weiter zum Fuß des Jäissbergs, wo eine anspruchsvolle aber sehr schöne Trail-Running-Runde über die "Knebelburg" folgt. Vor und nach dieser Runde bei Km 3.5 und Km 8.5 steht ein Isostar-Verpflegungsstand zur Verfügung. Der Rückweg erfolgt Richtung Sonnenuntergang dem Aare-Kanal entlang zum See und weiter zum Strandbad, wo die Team-Mitglieder den Läufer für den gemeinsamen Finish erwarten.
